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© Zacarias da Mata

Zyklon Winston verwüstet Fidschi

Der angekündigte Zyklon Winston ist mit sagenhaften Windböen von mehr als 300 km/h über die Fidschi-Inselgruppe hinweg gezogen. Es wurden Häuser abgedeckt und Bäume entwurzelt. Auf Grund gebrochener Strommasten ist die Stromversorgung unterbrochen.

Katastrophenschutz, Armee und freiwillige Helfer sprechen bisher von 42 Toten. Sie versuchen auch auf den abgelegenen Inseln Hilfe anzubieten.

© Rainer Albiez

Vulkanausbrüch im Süden Japans in der Nähe eines Atomkraftwerkes

Im Süden von Japan befindet sich auf einer Insel der Vulkan Sakurajima. Am Freitag abend ist der Vulkan ausgebrochen und bringt Lava und Asche hervor. In der Nähe des Vulkans befindet sich ein Atomkraftwerk. Für das Werk scheint jedoch keine Gefahr zu bestehen.

Der pyroklastische Strom kann sich jedoch auf einen Umkreis von bis zu zwei Kilometern ausweiten.

Der Sakurajima ist für seine häufigen Ausbrüche bei den Anwohnern bekannt. Es gibt im Jahresverlauf häufig mehr als 100 kleine Exlosionen. Die Anwohner haben das Leben mit dem Vulkan gelernt. Der letzte große Ausbruch, bei welchem die Insel evakuiert werden musste, liegt im Jahr 1914.

Atomkraftwerk in Sicherheit

Das Atomkraftwerk Sendai befindet sich in einer Entfernung von 50 Kilometer zum Vulkans. Nach der Fukushima Katastrophe aus 2011 ist es erst seit wenigen Monaten wieder am Netz. Die Regierung und Betreiber betonen, dass durch das AKW und den aktuellen Ausbruch, keine Gefahr ausgeht. Bis zu 15 Zentimeter Asche seen kein Problem.