Sturm, Tornado
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Tornado

Ein Tornado (aus dem spanischen Wort “tornar”, was übersetzt “umkehren” heißt) ist ein Luftwirbel, der sich um eine nahezu senkrechte Drehachse dreht. Dabei kann dieses Phänomen nicht per Definition von einer Windhose unterschieden werden, da sowohl physikalische Eigenschaften als auch Stärke gleich sein können.

Wie ein Tornado entstehen kann ist bis heute noch nicht vollkommen geklärt. Generell kann gesagt werden, dass ein solches Naturphänomen unter gegeben Bedingungen an jedem beliebigen Ort der Welt entstehen kann. Allerdings sind jahres- und tageszeitliche Besonderheiten festzustellen, auf die später eingegangen wird. Egal an welchem Ort ein solcher Luftwirbel entsteht, so müssen doch immer Grundlagen für die Entstehung gegeben sein. Zunächst einmal muss eine starke vertikale Luftabnahme vorhanden sein. Auch muss in den unteren 1000 bis 2000 Meter der Erdatmosphäre ein ausreichendes Feuchteangebot vorliegen. Des Weiteren müssen sich die Luftmassen in dieser Region der Atmosphäre heben, damit die Feuchtekonvektion ausgelöst werden kann. Hierfür müssen enorme Energien vorliegen, die oft von Gewittern geliefert werden. Dies ist der Grund, warum Tornados sehr oft zusammen mit Gewittern entstehen.

Generell kann man Tornados in zwei verschiedene Kategorien einteilen: die mesozyklonalen und die nicht-mesozyklonalen. Während die zuerst genannten für sehr lange Zeit (mehrere Stunden) wüten können und Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde erreichen können, sind die nicht-mesozyklonalen Luftwirbel eher schwächer als die mesozyklonalen. Weitere Unterschiede sind in der Entstehung dieser Tornados zu finden, auf die jedoch nicht im Speziellen eingegangen werden soll.

 

Tornados zeichnen sich dadurch aus, dass sie unheimlich groß sind. So kann der Durchmesser “nur” einige Meter betragen. Andere Luftwirbel können jedoch Durchmesser von bis zu 1000 Meter haben. So große Naturphänomene bestehen zumeist aus mehreren “kleinen”, die gemeinsam um ein Zentrum kreisen und somit wie ein großes Phänomen aussehen, da die einzelnen Bestandteile nicht sichtbar sind.

Die Auswirkungen von Tornados sind wohl allseits bekannt. So können diese Gebäude aus ihren Fugen heben und sie somit zerstören. Doch auch durch herumfliegende Teile können Menschen zu Schaden kommen. Selbst Flugzeuge sind vor dieser speziellen Form von Luftwirbeln nicht sicher. Ausgedrückt wird die Stärke eines Tornados in der so genannten “Fujita-Skala”, welche über die Windgeschwindigkeit definiert wird.

Wichtig ist, dass Tornados gewisse Besonderheiten aufweisen. So entstehen die meisten Land-Tornados im Frühsommer, während Tornados über Wasser hauptsächlich im Spätsommer entstehen. Auch die Dauer ist sehr stark variabel. So gibt es Tornados, die nur wenige Sekunden lang sind, andere jedoch mehrere Stunden anhalten können. Die durchschnittliche Dauer einer solchen Naturkatastrophe beträgt ca. 10 Minuten. Die Gebiete, die am häufigsten in Mitleidenschaft gezogen werden sind Nord-, Mittel- und Südamerika

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