Erdbeben, Wasser
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Tsunami

Unter den zahlreichen Naturkatastrophen nimmt eine Tsunami eine ganz spezielle Bedeutung ein. In der Übersetzung wird Tsunami als große Welle im Hafen bezeichnet und ist in Deutschland und weltweit auch als sogenannte Monsterwelle bekannt.

Die charakteristische Bezeichnung Monsterwelle stammt daher, weil eine Tsunami enorme Ausmaße annehmen kann. Dies wird darin deutlich, dass eine Tsunami eine Flutwelle ist, welche mit bis zu 10 bis 30 Metern eine extreme Größe entwickeln kann. Es sind im Verlauf der bekannten Katastrophen Flutwellen im Zusammenhang mit Tsunamis bekannt, welche eine Höhe von 160 Metern erreichten.

Eine Tsunami nimmt in ihrer Form einen als steil zu bezeichnenden Verlauf an und besitzt riesige zerstörerische Kräfte, wenn sie auf festes Land trifft. Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass in Gebieten, welche von einer Tsunami betroffen waren, Gegenstände bis weit in das Innere des Landes geschwemmt wurden. Dabei sind Distanzen von bis zu drei Kilometern keine Ausnahme.

Entsprechend wissenschaftlicher Forschungen wurde die Tsunami als Naturereignis erkannt, welches nicht nur aus einer einzigen Welle besteht. Im Gegenteil dazu haben Erkenntnisse gezeigt, dass sich eine Tsunami immer aus einer Vielzahl kleinerer Wellen aufbaut, welche sich in einer bestimmten physikalischen Abfolge nacheinander bewegen. Diese Abfolge wird als intervallförmig beschrieben und nimmt in deren Umfang eine kreisrunde Form der Wellenausbreitung an. Dies kann verdeutlich werden, wenn in einem Experiment ein Gegenstand, beispielsweise ein Stein, in ruhiges Wasser geworfen wird. Auch dabei bilden sich um den Bereich, in dem der Stein aufgetroffen ist, kreisförmige Wellenberge aus, welche sich nach außen bewegen.

Als Ursachen für die Entstehung von Tsunamis werden vorwiegend natürliche Ereignisse benannt, welche sich auf Grund von Aktivitäten der Erdkruste oder durch überirdische Vorkommnisse ergeben. Innerhalb der Erdkruste können somit zum Beispiel Erdbeben, Verschiebungen von Erdplatten oder Erdrutsche zur Entstehung einer Riesenwelle führen, da sich die dabei entstehenden Kräfte auf das Wasser übertragen. Außerdem treten Flutwellen dieser Ausprägung häufig in Gebieten auf, in denen Vulkane, sowohl über- als auch unteriridisch aktiv sind und zur Ausbildung riesiger Kräfte führen. Bekannt sind außer diesen Ursachen sogenannte Meteoriteneinschläge, welche starke physikalische Kräfte erzeigen.

Kennzeichnend für eine Tsunami ist deren Wirkung in Bezug auf das umgebende Festland. Zunächst entsteht die Welle auf See und verläuft kreisförmig. Im weiteren Verlauf bildet sich eine Abflachung. Kennzeichnend dafür ist, dass die Welle über 100 Kilometer breit sein kann. Ist das Meereswasser tief, dann nimmt die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle zu. Steigt der Meeresgrund zur Küste hin an, dann erfolgt ein Abbremsen der Tsunami, Wasser staut sich an und die Welle nimmt immense Höhen bis zu 40 Meter und mehr an

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