Hochwasser, Wasser
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Überschwemmungen

Es ist das wohl bekannteste Hochwasser und es hat nachweislich stattgefunden und ist nicht nur eine Geschichte aus der Bibel: Die Sintflut. Heute haben Wissenschaftler ergründet, was Auslöser dieser unmäßigen Flut gewesen sein kann.

Etwa 9000 Jahre vor unserer Zeit handelte es sich beim Schwarzen Meer um einen riesigen Süßwassersee. Durch den Bruch einer Landbrücke jedoch gab es eine Überschwemmung, die ganze Landstriche und Städte in den gewaltigen Wassermassen versinken ließ und den See in ein salziges Meer verwandelte.

Eine solche Katastrophe muss für die Menschen jeglicher Zeiten Ausmaße und Folgen haben, die dafür sorgen, dass sie in die Chroniken der Menschheit eingeht.

Trotz der Gefahren, die mit einem Leben am Wasser immer verbunden sein werden, träumen viele Menschen von einem Haus am Meer oder suchen die Lage an einem Fluss, denn Wasser ist auch immer ein Zeichen von Lebendigkeit und Kraft. Zahllose Menschen haben aber bei verschiedensten Überschwemmungskatastrophen ihr Leben oder auch ihr Hab und Gut verloren.

Ein Großteil der Erde wird vom Wasser der Weltmeere bedeckt und die Menschen am Meer leben mit den Gezeiten. Hier finden sich zahllose Möglichkeiten zum Broterwerb wie das Fischen oder der Schiffsbau aber auch Freizeitangebote, die vom Wasser abhängen.
Die Gefahren des Wassers werden daher oft verkannt.

Seit der Tsunami Katastrophe, die Thailand und angrenzende Inseln vor einigen Jahren getroffen hat, kann die Welt ihre Augen aber nicht mehr verschließen. Hielt man die Erzählungen von Monsterwellen zuvor für Seemannsgarn, versuchen Forscher nun, Gründe für das Entstehen von Tsunamis zu finden und diese vorherzusagen. Eine Begründung ist, das Erd – oder Seebeben der Auslöser solcher Wellen sein können. In der Zukunft wird es hoffentlich ein gutes Tsunami-Frühwarnsystem geben, das Küstenbewohner vor diesen Riesenwellen schützen kann.

Aber auch das Leben an Flüssen ist nicht ohne Gefahren. Häufig kämpfen viele Flüsse aufgrund der Schneeschmelze oder starker Regenfälle im Frühjahr mit Überschwemmungen. Hier ist der Grund für die Gefahren allerdings auch von Menschenhand beeinflusst. Begradigte Flussläufe oder Stauseen werden mit den Wassermassen der Natur nicht fertig. Dämme brechen und Flussauen sind so dicht bebaut, dass die Oberfläche versiegelt ist und das Wasser nicht abfließen kann.

Und die Kraft des Wassers lässt sich nur schwer aufhalten. Dies zeigte auch das Oder-Hochwasser, dem in ganz Europa 40 Menschen zum Opfer fielen und bei dem komplette Häuserzeilen von der Flut mitgerissen wurden. Auch Gebäude des Weltkulturerbes wie die Semperoper in Dresden waren von den Flutschäden betroffen.

In den Entwicklungsländern sind die Folgen der immer wiederkehrenden Flutkatastrophen allerdings noch viel nachhaltiger. Bangladesh wurde zum Beispiel in den 1990er Jahren zu zwei Dritteln vom Wasser bedeckt und da das Land sehr flach ist, starben aufgrund mangelnder Rückzugsgebiete mehr als 300.000 Menschen.

Neben den Gefahren für Leib und Leben durch die Wasserkraft verursachen diese Fluten auch Umweltschäden und lassen Schadstoffe in das Trinkwasser gelangen. Dadurch sterben in Folge einer Überschwemmungskatastrophe oft noch viele weitere Menschen.

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