Vulkanausbruch
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Vulkanausbruch

Ein Vulkanausbruch ist ein gewaltiges Naturschauspiel und ist auf seine eigene Art und Weise sehr eindrucksvoll. Bei einem solchen Ausbruch sieht man die Kraft und Energie, die unter der Erde herrschen in ihrer ganzen Stärke.

Doch auf der anderen Seite kann ein ganzer Landstrich durch die austretende Lava zerstört und unbewohnbar gemacht werden. Die Schäden können in die Milliarden gehen, wenn ein Vulkan ausbricht, dessen Umland von Menschen bewohnt wird. Daher hat es oberste Priorität, den Ausbruch des Vulkans zu berechnen. Dabei dürfen auf keinen Fall Fehler auftreten, egal ob der Ausbruch zu früh oder zu spät vorhersagt wird. Wird ein Ausbruch vorhergesagt, obwohl nichts dergleichen geschieht gehen die Kosten auch in die Millionen, etwa für die Evakuierung der Menschen oder für die lahmgelegte Wirtschaft. Doch dies ist nichts im Vergleich zu einem Ausbruch wenn die Menschen nicht vorbereitet sind. Die Schäden gehen in die Milliarden, doch viel schlimmer ist die Anzahl der getöteten Menschen.

Diese Berechnungen müssen für jeden Vulkan individuell getätigt werden, da jeder Vulkan ein anderes Ausbruchverhalten hat. Zwar ist das Verhalten der einzelnen Vulkane miteinander vergleichbar, doch man kann die Vorhersagen eines Vulkans keinesfalls auf andere übertragen, da es tausende Einflussfaktoren gibt, die bei jedem Vulkan individuell sind.

Doch woher kommt das Wort Vulkan und vor allem wie kommt es zum Ausbruch?
Den Namen verdankt der Vulkan der italienischen Insel Vulcano, einer Liparischen Insel, die im Tyrrhenischen Meer liegt. Der römischen Mythologie nach ist auf der Insel die Schmiede des römischen Gott des Feuers, Vulcanus.

Früher glaubte man bei einem Ausbruch noch an den Zorn der Götter, doch heute weiß man genau wie es zu der Katastrophe kommt.

Da in einer Tiefe von 100 km Temperaturen von über 1000 Grad Celsius herrschen, schmilzt Gestein zu Magma. In diesem zähen Zustand sammelt sich das Magma in 2 bis 50 km Tiefe in den so genannten Magmaherden. Gelangt es dann durch zu großen Druck an die Oberfläche bezeichnet man es als Lava. Dies ist dann der Vulkanausbruch, den es vorherzusagen gilt.
Der Vulkanausbruch hat für die Bewohner noch viele weitere unangenehme Nebeneffekte, die direkt oder indirekt durch ihn ausgelöst werden. So kann es etwa zu Schlamm- und Schuttströmen kommen, die als Lahar bezeichnet werden. Ebenso sind Glutwolken und –Lawinen typisch für einen Ausbruch. Auch Erdbeben können vor oder nach dem Ereignis stattfinden, da sie sich gegenseitig beeinflussen können.

Um den Ausbruch vorherzusagen, legen Forscher um den Krater ein Netz von sehr empfindlichen Seismometern an, die bereits sehr leichte Erdstöße erkennen. Vor allem sehr schwache Erdbeben bzw. Erdstöße mit einer Stärke von wenige als 1 können Anzeichen für einen bevorstehen Ausbruch sein. Auf diese Weise wurde auch der Ausbruch des Ätna um 12 Stunden vohergesagt.

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